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Verbandsgebiet  Rheinhessen

Rheinhessen entstand unter diesem Namen nach 1815, als die vorher politisch stark zersplitterte Region erstmals vereinigt und dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen wurde. Durch die Grenzziehung zwischen französischer und amerikanischer Besatzungszone wurde es dann von Hessen getrennt und war ab 1947 einer von fünf Regierungsbezirken des neugeschaffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Er umfasste die kreisfreien Städte Mainz und Worms sowie die zwei Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen.

 Rheinhessen bietet vorgeschichtlich wie geschichtlich aufschlussreiche Fundstellen. Die immer stark besiedelte Region bringt Funde aus allen geschichtlichen Perioden hervor. Von steinzeitlichen Gräberfeldern bei Flomborn über keltische Schatzfunde bei Planig und römische Tempel und Theater in Mainz bis hin zu dem fränkischen Fürstengrab von Flonheim. Zwei der drei romanischen Kaiserdome stehen hier, in Mainz und Worms.

Die meisten Orte Rheinhessens enden auf den Wortteil -heim. Dies wird auf fränkische Zeiten, also das 5. bis 6. Jahrhundert zurückgeführt, als es üblich war, Siedlungen oder Höfe nach ihrem jeweiligen Herrn zu benennen. Andere Ortsnamen sind römischen Ursprungs wie die von Mainz (Mogontiacum) oder Bingen (Bingium), manche gehen auf keltische Bezeichnungen zurück wie Worms (Borbetomagus) und Alzey (Altiaia)

   
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