Jahrestreffen der Mitarbeiter des HVR

MAINZ (wai). Rund 80 Mitarbeiter sind für den Handballverband Rheinhessen im Einsatz. Immer im Advent werden diese zur Jahresabschlussfeier des HVR ins Províantamt geladen, wo neben kulinarischen Köstlichkeiten auch Ehrungen und warme Worte auf der Tagesordnung stehen. Für Letztere war neben dem Mainzer Bürgermeister und Sportdezernenten Günther Beck auch der scheidende Präsident des Sportbunds Rheinhessen, Magnus Schneider, vor Ort. Der hatte seinen designierten Nachfolger Helmut Graf von Moltke an seiner Seite und frotzelte, dass die Handballer ja demnächst den SBR übernehmen würden. Denn der aus der Handball-Abteilung der TG Osthofen kommende von Moltke wird bei der Wahl im nächsten Jahr als seinen Vize-Präsidenten Klaus Kuhn vorschlagen, der noch bis 2019 den rheinhessischen Handballern vorsteht und bereits auf der Suche nach einem Nachfolger in Amt des HVR-Präsidenten ist. „Es sollen frisches Blut und neue Ideen ins Präsidium kommen. Wir hoffen, einen Jüngeren zu finden, der die Aufgabe dann auch für längere Zeit machen kann“, wünscht Kuhn sich Kontinuität, nachdem er dann selbst zwölf Jahre im Amt war. „Er lebt seinen Sport“, wurde er dafür von Beck gelobt. Von Schneider bekam Kuhn gar die Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber überreicht. Auch der Vize-Präsidenten Finanzen des HVR, Erich Meyer, wurde mit einer Ehrenplakette des LSB ausgezeichnet. Die dritte von Schneider durchgeführte Ehrung ging an den Macher hinter den Bundesliga-Damen des FSV Mainz 05, Karl-Heinz Elsässer, dem die SBR-Ehrennadel ans Revers gesteckt wurde. Elsässer hatte auch die zwei größten Nachwuchs-Hoffnungen der 05er mitgebracht, die für ihre sportlichen Erfolge mit der HVR-Ehrennadel in Gold ausgezeichnet wurden: Alicia Soffel hatte im Sommer mit der U-19-Nationalmannschaft bei der EM in Slowenien Platz fünf belegt. Paulina Golla war mit der U 17 des DHB in der Slowakei gar Europameister geworden. Eine weitere Ehrung des HVR ging an Anke Aslanifard, die mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus bedankte sich Kuhn besonders bei drei Mitarbeitern, die in den vergangenen Monaten bei der Umstellung auf den Online-Spielbericht besonders viel zu tun hatten: Alfred Knab, Klaus Schlarb und Ralf Müller. „Alle, die sich hier engagieren, leisten nicht nur wertvolle Arbeit für den Verband, sondern auch für die Gesellschaft. Das Ehrenamt muss mehr Anerkennung erhalten“, erklärte Kuhn, der zudem die Jubiläen „100 Jahre Handball“ und „50 Jahre Handball-Bundesliga“ in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. „Der Handball fällt weder durch unanständig hohe Gehälter auf, noch durch Doping-Skandale“, schloss er mit dem moralischen Appell, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.

 
 
   
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